• US-Trust und österreichische Erbschaftssteuer. Der Trust und seine Einordnung ins kontinentaleuropäische Rechtssystem

Verlag:
Südwestdeutscher Verlag für Hochschulschriften
Erscheinungsdatum:
2009-02-26
Autoren:

(Stephanie Laimer, Dr. jur.: Studium der Rechtswissenschaften an der Karl-Franzens-Universität Graz. Zweijährige wissenschaftliche Mitarbeit am Institut für Finanzrecht der Universität Graz. Juristin beim KOBV Österreich, Wien.)
ISBN:
9783838104133

Beschreibung:

Hinterlässt ein US-amerikanischer Erblasser ein
Testament, in dem er seinen in Österreich lebenden
Verwandten zum Beneficiary eines Trust einsetzt,
steht der veranlagende Finanzbeamte vor dem Problem,
dass der Beneficiary sowie der Trust im
österreichischen bürgerlichen Gesetzbuch nicht
existieren. Ob und wie soll er den Erbanfall dieses
Begünstigten in unser System einordnen? Ist ein
derartiger Nachlasserwerb überhaupt vom inländischen
Erbschaftssteuergesetz erfasst? Wenn ja, wann
entsteht die Steuerschuld? Die Vorfrage der
erbschaftssteuerlichen Subsumtion war durch das
Internationale Privatrecht zu klären. Der auf den
Vergleich der Rechtsfolgenpositionen der Beteiligten
ausgerichtete Rechtsvergleich (ua zur
dinglichen/schuldrechtlichen Stellung, Konkurs-
Vollstreckungsfestigkeit, Vererblichkeit) hat
ergeben, dass das österreichische Pendant zum
klassischen Fall des Testamentary Trust die
fideikommissarische Substitution unter zusätzlicher
Anordnung einer Nachlassverwaltung ist.

MATERIAS: trust, beneficiary, trustee, settlor, Erbschaftssteuer, kontinentaleuropäisch, Rechtsvergleich, Steuerschuld, Vermögensübertragung, Steuerbarkeit